Welpenerziehung

Die Erziehung sollte schon bald nach Einzug des Welpen beginnen. Erste wichtige Kommandos könnten hierbei „komm“, „bleib“, „sitz“ und „nein“ sein. Tricks wie Pfote und Rolle sind natürlich auch süß, aber im Alltag nicht notwendig. Lieber erstmal Grundlagen schaffen.

Gewünschtes Verhalten stets belohnen

Um spielerisch zum Ziel zu kommen, sollte man den Welpen stets belohnen, wenn er ein gewünschtes Verhalten zeigt. Wenn er z.B. ruhig auf seiner Decke liegt, dann bekommt er ein Leckerli. Geht man einen Schritt zurück und der Welpe bleibt liegen, bekommt er ein Leckerli. Hält man ein Leckerli über seinen Kopf bzw. seine Nase und er setzt sich hin, bekommt er ein Leckerli und man verknüpft die Bewegung mit dem passenden Kommando „sitz“, aber erst nachdem sich der Welpe hingesetzt hat. Man sollte vermeiden Kommandos ständig ohne gewünschtes Verhalten zu wiederholen, das nutzt die Worte ab. Lieber wieder nur das Leckerli über die Nase halten und erst, wenn der Welpe sitzt, das Kommando nennen. Um „komm“ zu üben, kann man den Welpen am Leckerli riechen lassen, dreht sich dann weg, geht drei Schritte und hockt sich wieder ab. Der Welpe wird garantiert angelaufen kommen. Hat das ein paar Mal gut geklappt, kann man das Kommando „komm“ ergänzen, wenn man sich abhockt. Wichtig ist, dass man die Übungen öfters wiederholt und zwar in unterschiedlichen Umgebungen, wobei man sich von reizarm zu reizüberflutet steigern sollte. Man kann im Wohnzimmer anfangen und sich dann langsam bis zur Fußgängerzone vorarbeiten.

Man muss auch mal Nein sagen

Nein sagen ist nie schön, aber auch das muss leider sein. Schließlich möchte man nicht, dass der neue Welpe wahllos Kabel und Schuhe anknabbert oder an einem hochspringt. „Nein“ kann man üben, indem man ein Leckerli vor den Welpen legt und das Wort „nein“ deutlich sagt. Versucht der kleine Racker das Leckerli trotzdem zu fressen, bekommt er einen Stuppser in die Seite oder ein Zwicken ins Fell. Da Tiere ganz unterschiedlich schmerzempfindlich sind, muss man sich auch hier erst einmal vorsichtig herantasten. Das Zwicken soll niemals weh tun, er soll nur merken, dass das nicht ok ist, was er da versucht. Das Wort „nein“ wiederholt man aber nicht mehr, man hat es einmal gesagt und es auch so gemeint. Wiederholt man es ständig, nutzt es ab und ein resistenter Hund ignoriert es irgendwann komplett. Befolgt der Welpe das Kommando aber und lässt das Leckerli liegen, bekommt er ein anderes Leckerli. Auch hier gilt üben, üben, üben…

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Das Zufalls-Prinzip

Viele Tricks lernt man am leichtesten über das Zufalls-Prinzip. Hebt der Hund zufällig sein Pfötchen, greift man danach und gibt ihm ein Leckerli. Die meisten Hunde verstehen innerhalb von Sekunden, dass es immer mehr Leckerli gibt, wenn sie ihr Pfötchen ständig heben. Sobald das ganz gut klappt, kann man das Kommando „Pfote“ sagen.

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