Ein Plädoyer für den Hund

Leben ohne Hund: Kann man machen, empfiehlt sich aber nicht! 🙂

Der Selbstversuch

Wir haben einen Selbstversuch gestartet… Bislang haben wir Moki immer nur bei der Familie abgegeben, wenn wir im Urlaub waren oder wichtige Termine hatten, zu denen er nicht mitkonnte. Noch nie haben wir ihn „einfach so“ zu unseren Eltern gebracht und ganz normal Zuhause weitergearbeitet und gelebt.

Da unser Mai-Urlaub dieses Jahr aufgrund der bekannten Tatsachen ins Wasser gefallen ist, meine Eltern sich aber schon so darauf gefreut haben ein paar Tage auf Moki aufzupassen, haben wir ihn kurzerhand trotzdem zu ihnen gebracht. Der große Garten und die Nähe zu Wald und Wiesen sind ja eigentlich auch viel schöner für einen Hund als die Innenstadt von Hamburg.

Die erste Erkenntnis

Schon am ersten Abend ohne ihn die Erkenntnis: Moki geht es blendend im zweiten Zuhause und wir vermissen ihn schrecklich! Nie hätten wir gedacht, dass es auf einmal so leer und langweilig ist ohne Hund. Was haben wir denn früher eigentlich die ganze Zeit ohne ihn gemacht?

Keiner guckt mehr um die Ecke, wenn man aus dem Bad kommt, keiner schaut verdöst nach oben, wenn man an seinem Körbchen vorbeigeht und keiner freut sich wie bekloppt, wenn man wieder zur Haustür reinkommt nachdem man kurz Einkaufen war. Vor allem abends ist es merkwürdig, wenn man beim Aufstehen von der Couch immer erstmal schaut, wo der Hund ist, damit man ihn nicht versehentlich mit dem Fuß tritt.

Der Trennungsschmerz wurde so groß, dass wir angefangen haben alle Moki-Videos und Insta-Stories zu gucken und uns beim Mittagessen erzählt haben: „Weißt du noch, als Moki das eine mal dies und jenes gemacht hat… Hahahahaha!“

Man vermisst etwas

Selbst das Gassi gehen haben wir schmerzlich vermisst, vor allem, morgens, wenn die Luft so schön frühlingshaft ist und kaum ein Mensch auf der Straße langgeht. Ohne Hund kommt man (vor allem in der aktuellen Zeit) viel weniger vor die Tür, dabei tut ein kleiner Spaziergang doch eigentlich so gut.

Die wenigen Vorteile ohne Hund sind schnell erzählt: Es ist ein bisschen sauberer. Und man muss bei Regen und Kälte nicht Gassi gehen. Das war’s!

Aber dieser Selbstversuch hat uns auch gelehrt wie sehr Moki inzwischen zur Familie gehört, natürlich gibt es immer mal Momente, die auch schwierig sind, jeder Hundebesitzer wird das kennen, aber das Gute überwiegt so viel mehr. Und das wird einem erst so richtig bewusst, wenn der kleine Bär mal ein paar Tage weg ist. Vermutlich werden wir nie mehr ohne Hund leben wollen. Ohne Hund leben können, das geht schon, aber wollen ist eine ganz andere Geschichte…

Fazit: Ohne Moki ist es blöd! 😉

Eine Idee zu “Ein Plädoyer für den Hund

  1. Danielle Brechbühl sagt:

    Ihr seid einfach toll mit eurer Einstellung und Moki ist wohl der allersüsseste Lockenkopf (nach unseren zwei natürlich!), der auf Erden lebt! Ich musste schmunzeln ab eurem Selbstversuch… hätt ich euch sagen können, wie das ausgeht :-)!
    Ja, sie nerven ab und zu, sie bringen ein bisschen Natur in die saubere Stube (Pudel sei dank – keine Haare, kein Gestank!), aber wie Ihr sagt: Die Vorteile, das Schöne überwiegen bei Weitem. Ich wünsche euch weiterhin so viel Freude mit dem Kobold – wären nur alle Hunde-(Tier-)halter so engagiert, verständnis- und liebevoll, ohne den Hund zu vermenschlichen. Danke von ganzem Herzen und herzliche Grüsse vom Süden in den Norden! Danielle

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