Welpen Futter – unsere Empfehlungen

Beim Futter gibt es soviel Auswahl, dass man schier verrückt werden könnte. Und was ist nun das beste Futter für meinen Hund? Barfen, glutenfrei, laktosefrei oder sogar vegetarisch? Da scheiden sich bekanntlich die Geister und meist kommt es auch auf die Vorlieben von Frauchen und Herrchen an, in der freien Natur würde sich sicherlich kein Hund dazu entscheiden vegetarisch oder vegan zu leben. Schadet es ihm? Ganz ehrlich… keine Ahnung!

Wir haben uns letztendlich für eine glutenfreie Ernährung für Moki entschieden (seine Mama ist nämlich allergisch) und fahren damit sehr gut. Er bekommt morgens gegen 8 Uhr sein Frühstück und zwar Welpen-Nassfutter von Terra Canis (gibt es in drei Sorten: Rind, Lamm und Huhn) und dann noch drei Portionen Trockenfutter (Minijunior von Josera) über den Tag verteilt. Mit dem Alter wollen wir seltener füttern, aber bei kleinen Rassen sind vier Mahlzeiten am Tag ganz gut verträglich. Später reduzieren wir dann auf drei und letztendlich auf zwei Portionen.

Die richtige Futtermenge

Die Menge bestimme ich zwar grob durch Abwiegen, aber das ist natürlich auch individuell, an manchen Tagen hat Moki mehr Hunger als an anderen. Bei Hunderassen, die stark zu Übergewicht neigen, sollte man dies natürlich genau im Auge behalten.

Welpen Leckerlis

Zwischendurch gibt es Leckerlis, aber nicht einfach so, sondern mit Training verbunden, so bleibt Moki motiviert und engagiert. Besonders gut klappen die Übungen mit den Rinti Puppy Bitties oder dem sehr ähnlichen Mini Mix von Zoo Royal, ohne Zucker und Getreide. Zu viele Leckerlis dürfen es natürlich nicht sein, hier auf die Mengenangabe achten. Wir teilen die recht großen Stückchen aber in viele kleine, so dass man gut damit üben kann. Manchmal benutzen wir auch einfach das Trockenfutter als Leckerli, gerade zu Beginn wusste Moki ja noch gar nicht, dass es auch noch viiieeeel leckerere Sachen gibt. ?

Ein absolutes Teufelszeug sind übrigens Rinds-Euter-Sticks, danach ist er geradezu verrückt, was einerseits positiv, andererseits aber auch negativ ist. Wenn er einen Euter-Stick hat, lässt er sich z.B. ganz leicht zur Fellpflege „überreden“, ist der Euter aber aufgegessen oder nehmen wir ihm das letzte Stück ab, dreht er fast durch und sucht überall danach. Außerdem riecht der Euter doch recht streng…

Gewichtskontrolle Welpe

Um die Ernährung im Blick zu behalten wiegen wir Moki alle paar Tage, um zu kontrollieren, ob er sich gut entwickelt. Man kann auch am Rumpf des Tieres fühlen, spürt man die Rippen sehr stark, sollte die Futterration erhöht werden, ertastet man nur eine kleine Speckschicht, sollte es entsprechend weniger zu essen geben. Ausreichend Trinkwasser sollte immer zugänglich sein!

Wie lange Welpenfutter geben?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, man sollte Hunden das entsprechende Welpenfutter auf jeden Fall solange geben, wie sie im Wachstum sind.

Kleine Rassen (Endgewicht bis ca. 10 kg, erreicht mit 6-8 Monate) sind dabei deutlich schneller ausgewachsen als große (Endgewicht zwischen ca. 20 und 40 kg, erreicht mit 12 Monate) und sehr große Rassen (Endgewicht über 40 kg, erreicht mit 20 Monate).

Im Zweifel sollte man Rücksprache mit dem Tierarzt halten, eine zu frühe oder späte Umstellung könnte sich schlecht auf die Knochen und den Körperbau auswirken.

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