Welpe: die erste Nacht im neuen Zuhause

Die erste Nacht im neuen Zuhause als Pudel Welpe

Vor der ersten Nacht hatten wir ehrlich gesagt ein bisschen Respekt… Wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht und entschieden, dass Moki nicht im Bett, sondern in einer Box neben uns schlafen sollte. 

Das ist auch wieder Geschmackssache, man sollte nur bedenken, dass eine Entscheidung pro Bett am Anfang zu einer Entscheidung pro Bett für immer wird. Der Hund wird sich nur schwer davon abbringen lassen dauerhaft im Bett schlafen zu wollen und seinen Unmut, falls das nicht mehr erlaubt sein sollte, lautstark kundtun. Außerdem kann es auch eine Frage des Respekts werden, damit hebt man den Hund nämlich auf dieselbe Ebene wie einen selbst und das kann bei dominanten Tieren zu Autoritätsproblemen führen.

Die erste Nacht mit Welpe Moki in der Box

Um ihn schonmal mit der Box vertraut zu machen, haben wir ihn schon am Nachmittag daran gewöhnt; ihm z.B. Leckerli in der Box gegeben. Trotzdem muss man zu Beginn der Nachtruhe stark bleiben, der Hund wird jaulen und quengeln, denn natürlich möchte er gern im Bett neben einem liegen.

Mit einem lauten, deutlich „Hey!“ ließ Moki sich aber relativ schnell beruhigen und alle schliefen ein. Zweimal musste ich nachts für eine Toiletten-Pause hoch, ansonsten hat Moki aber von 23 Uhr bis 7 Uhr durchgeschlafen. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich trotzdem nur bescheiden geschlafen, das lag allerdings an mir selbst! Ich war einfach zu aufgeregt und habe auf jedes kleine Geräusch geachtet. Ist ja immer komisch, wenn da plötzlich jemand Neues im Schlafzimmer liegt. 😉

Die zweite und dritte Nacht mit dem Welpen

In der darauffolgenden Nacht musste ich nur noch für eine Toilettenpause um 1 Uhr hoch, Moki hat ansonsten von 22.30 Uhr bis 6 Uhr durchgeschlafen. In der dritten Nacht war es ähnlich von 23.30 Uhr bis 8 Uhr morgens geschlafen mit einer Pipi-Pause um 6 Uhr früh. Seit der vierten Nacht schläft Moki durch und zwar immer! Er hat uns nie wieder mit Jaulen geweckt, im Gegenteil morgens müssen wir ihn „wecken“, wenn es in den Garten geht. Meistens schläft er so von 23 Uhr bis 7.30 Uhr und wir ebenfalls – tief und fest.

Tipp: Routine für eine ruhige Nacht

Um schnell wieder durchzuschlafen haben wir eine geregelte Routine angefangen, die für uns sehr gut funktioniert. Bevor es für alle gegen 23 Uhr ins Bett geht, machen wir noch um 22 Uhr einen kleinen Spaziergang und Moki erledigt seine Geschäfte auf dem Grünstreifen.

Wenn wir zurückkommen, machen wir uns schon so weit wie möglich bettfertig (Zähne putzen und so) und ruhen uns dann noch gemeinsam kurz im Wohnzimmer bei gedimmtem Licht aus, um runter zu kommen und zu entspannen. Meist wird Moki dann schon so schläfrig, dass er von allein in seine Box klettert. Wir legen dann noch eine Decke über die Box, damit es wie eine Höhle für ihn aussieht und er schlummert bis zum nächsten Morgen durch; bis wir aufstehen und ihn wecken.

Durch diese Routine kommt Ruhe in den Abschluss des Abends und er weiß von allein, wann es Zeit ist ins Bett zu gehen. Und Ruhe ist das A und O für Welpen, man unterschätzt nämlich wie viel junge Hunde davon insbesondere in den Wachstumsphasen benötigen: Zwischen 17 und 20 Stunden pro Tag!

2 Idee über “Welpe: die erste Nacht im neuen Zuhause

  1. renat sagt:

    hallo, schön das daß bei euch so gkelappt hat , bei unserem border colli gar nicht , wir hatten vorgestern die erste nacht , keine chance mit der box ……hat eine halbe stunde gejault wie ein wolf haben die box neben dem bett stehen und ein kleidungsstück von uns reingelegt …..war nix zu machen , haben dann die box aufgemacht und es ging aber leider hat das den effekt das er unruhig im schlafzimmer rumrennt dann wieder irgendwo im zimmer einschläft und das geht of so weil wir ja die ersten 4 stunden in der nacht 2 x rausgehen in den garten wo er auch gleich sein geschäft macht und dann gegen früh doch 3-4 stück im stück schläft…..wir haben auch unter tags das problem das er im haus fast ununterbrochen action bwill und wenn er die nicht bekommt schaut er das er alles anknabbert was sich anbietet (trotz diversen spielzeug, wo er dann nur draufgeht wenn ich das mit ihm verwende) , quasi aufmerksamkeit erschleichen*gggg* wir wollen aber das er wie es auch gut wäre(wie man liest) seine zeiten schläft (angeblich bis 20 std) und eigentlich im haus nicht rumtollt sondern das daß sein ruhepol sein sollte ….und im garten kann er ja rumtollen …tja nicht einfach so ein neues familienmitglied…….lg renate

    • mokizwergpudel sagt:

      Danke, Renate fürs teilen! 🙂 Ja, das Familienmitglied muss sich jetzt erstmal die nächsten Jahre an die Abläufe bei euch gewöhnen. Das wird aber alles schon! Bloß nicht die Motivation und Liebe verlieren, dann wir das schon ganz bald der perfekte Hund für euch sein! 🙂

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