Das kam anders, als erwartet…

Bevor Moki eingezogen ist, haben wir natürlich viel überlegt, was so alles passieren könnte und wie er sich wohl verhalten wird. Im Folgenden beschreiben wir mal mit was wir gerechnet haben, was dann aber gar nicht so eingetreten ist und was uns völlig überrascht hat.

Viel einfacher, als gedacht…

Die Nachtruhe

Wir hatten uns schon „Horrorszenarien“ von vielen schlaflosen Nächten ausgemalt und waren fest davon überzeugt, dass wir am Anfang mehrmals nachts aufstehen müssten, um mit Moki zur Toilette zu gehen… Aber nach nur zwei Nächten, in denen wir jeweils auch nur einmal hochmussten, war alles erledigt. Von da an hat Moki jede Nacht fast 10 Stunden durchgeschlafen, in der ersten Woche hatte er seine Box bei uns im Schlafzimmer, danach im Büro bzw. Wohnzimmer. Viel besser hätte es gar nicht laufen können. Moki liebt seine Box immer noch und morgens müssen wir ihn oft herausbitten zum Gassi gehen.

Stubenreinheit

Auch bei der Stubenreinheit hatten wir so unsere Bedenken, aber auch diese waren völlig unbegründet. Insgesamt nur sechs Mal ist ein Malheur passiert und davon war es fünfmal unsere Schuld und einmal lag es am Futter bzw. den Zähnen… Auch hier hätte ich gedacht, dass Moki viel länger brauchen würde, um sich an feste Toiletten-Zeiten zu gewöhnen. Aber nach wenigen Wochen hatten sich vier Rundgänge etabliert. Morgens um 8 Uhr und nachts um 22 Uhr gehen wir ca. 10 Minuten um den Block. Mittags um 13 Uhr und abends um 18 Uhr gibt es jeweils eine größere Runde durch den Wald oder über Wiesen.

Sachen anknabbern

Bevor Moki ankam, haben wir die Wohnung extra noch „hundesicher“ gemacht, was ich auch immer empfehlen würde, aber letzten Endes kam er nie auf die Idee ein Kabel oder Stuhlbein anzufressen. Scheinbar ist das auch gar keine Option in seinen Augen. Er hat stets ein Kauseil oder Stofftier, mit dem er sich ausführlich beschäftigen kann und das scheint ihm zu genügen. Die einzige Marotte, die er hatte, die er inzwischen aber abgelegt hat, war Schnürsenkel zu zuzuziehen. Er hat sie nicht kaputt gemacht, nur die Schuhe ganz eng zusammengezogen, so dass ich des Öfteren neue Schleifen machen musste. Wenn’s weiter nichts ist…

Komplizierter, als erwartet…

Futterverweigerung

Auf das Thema Futter sind wir ja schon in einem anderen Beitrag ausführlich eingegangen, aber ehrlich gesagt hätten wir nie damit gerechnet, dass das ein „Problem“ sein könnte. Die Appetitlosigkeit und Futterverweigerung bei Hunden kannten wir überhaupt nicht, aber scheinbar ist das insbesondere bei Pudeln nicht untypisch. Wenn man sich schlau gemacht hat und damit umzugehen weiß, ist aber auch dieses Thema nicht allzu dramatisch, aber es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass es etwas komplizierter ist einen Pudel zum Fressen zu animieren. Stichwort: Neu ist immer besser! Zweimal am Tag dasselbe Futter geht gar nicht!

Kontrollzwang/Verlustangst

Moki ist leider sehr auf sein Frauchen fixiert, was heissen soll, dass wenn ich z.B. im Restaurant auf Toilette muss, das Gejaule groß ist. Obwohl andere Menschen, die er sehr gut kennt, bei ihm sind, fängt er zu Meckern, wenn ich gehe. Auch wenn ich beim gemeinsamen Spaziergang schonmal vorgehe oder in ein Geschäft abbiege gibt es Gezeter. Er möchte einfach immer dabei sein, Verlustangst ist das wohl nicht, eher Kontrollzwang oder er möchte einfach schlicht und ergreifend immer dabei sein… aus Angst etwas zu verpassen. #FOMO Hier müssen wir noch viel trainieren und langsam üben. Momentan ist es noch sehr schwierig…

Aufregung

Moki ist draußen ein quirliges Energiebündel, Zuhause gar nicht mal so, da hat er sich an unseren ruhigen Alltag gewöhnt und scheint ihm zu frönen. Aber draußen ist alles aufregend! Schon wenn die Leine umgelegt wird, weiß er, dass gleich was Tolles passiert. Wir üben aber konsequent, dass es erst losgeht, wenn er artig im Sitz vor der Tür wartet. Auch Auto fahren hat er lange Zeit mit Aufregung verbunden. Zugegebenermaßen ging es ja auch meist zur Hundeschule oder in den Park. Inzwischen sind wir aber so oft mit ihm gefahren, dass er nicht mehr in einer Tour vor Anspannung jault. Am besten findet er aber immer noch andere Hunde, ob groß oder klein, jung oder alt, alle Hunde sind in seinen Augen Spielkameraden. Dass das nicht der Realität entspricht, muss er mühevoll lernen. Vor allem die älteren Modelle haben nur selten Lust zu Raufen und manchmal muss er mit einem Knurren gebremst werden. Hunde erziehen Hunde…

Mit dem Alter wird die Aufregung sicherlich weniger, wobei ich glaube, dass Moki-Bär immer ein kleiner Wirbelwind bleiben wird!

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Eine Idee zu “Das kam anders, als erwartet…

  1. Sandra sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin vom ersten Tag an Fan von Moki. Bei uns ist im Oktober auch ein Zwerg eingezogen. Als ich den Beitrag gesehen habe, konnte ich nicht glauben was ich da las. Es ist als würdet ihr von meinem Hund sprechen. Gerade der Kontroll zwang ist sehr ausgeprägt. Wie löst ihr das Problem? Ist das Alleinebleiben auch schwierieg?
    Die Futterverweigerung kennen wir auch. Bei unserem Zwerg war der Zahnwechsel gestört. Einige Zähne standen doppelt. Diese mussten wir ziehen lassen. Und siehe da, ,er frisst wie ein Scheundrescher. Lasst das unbedingt checken.
    Ich freue mich auf weitere so tolle Beiträge, macht weiter so!
    Lg Sandra

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