Kastrationschip-Update – Hat das Tröpfeln endlich aufgehört?

Kastrationschip-Update – Hat das Tröpfeln endlich aufgehört?

Vorab gerne den 1. und 2. Teil zum Kastrationschip lesen:

Kastrationschip-Update

Auch nach gut 10 Monaten ist das Tröpfeln durch den Kastrationschip bei Moki leider immer noch nicht vorbei, es hat aber deutlich abgenommen. Das kam natürlich nicht über Nacht, sondern so schleichend wie es gekommen ist, ist es auch langsam weniger geworden. Moki hat in den letzten Wochen und Monaten seine Rüdenwindel oft erst gegen Nachmittag umgeschnallt bekommen, d.h. er musste sie nicht den ganzen Tag tragen.

Es gibt bessere und schlechtere Tage, manchmal ist auch nach mehreren Stunden bloß ein winziger Tropfen in der Windel, wenn wir sie früher mehrmals am Tag austauschen mussten. An anderen Tagen ist die Windel, besonders am Morgen nach dem Aufstehen, noch gut gefüllt und erfüllt ihren Zweck. Moki kann aber zum Glück sehr gut mit der Windel leben, sie schränkt ihn nicht weiter ein.

Dennoch gibt es einige Auffälligkeiten, die darauf hinweisen, dass der Kastrationschip nun hoffentlich bald ausläuft:

  • Moki schnüffelt beim Spazierengehen wieder immer länger und intensiver an markierten Stellen.
  • Moki scheint wieder durch die Hundepubertät zu gehen, denn er ist ab und an unsicher (bellt willkürlich) und läuft beim Spazierengehen einen weiteren Radius, als er es vorher getan hat (wird mutiger, rebellischer).
  • Die bekannten „Absonderungen“ von jungen, potenten Rüden sind wieder häufiger auf dem Bauch zu sehen.

Wie sieht nun die aktuelle Tagesroutine mit ihm aus?

Moki wird morgens geweckt, die Windel behält er noch an, und sobald es wirklich zur Tür raus geht, wird die Windel abgemacht. Dies verhindert, dass einige Tröpfchen auf den Boden gehen. Sobald wir wieder vom ersten Spaziergang zurück sind, wird die Windel weggelassen. Der Tag vergeht und gegen Nachmittag – circa 15/16 Uhr – bekommt er die Windel wieder an. Er akzeptiert die Windel mittlerweile sehr gut, kommt sogar selbst an, sobald man die Rüdenwindel in die Hand nimmt, und lässt sich die Windel ohne Mühe umschnallen. Einmal in der Woche gibt es dann eine Unterbodenwäsche mit besonderem Fokus auf den hinteren/unteren Teil seines Körpers. Dadurch schließen wir aus, dass Urinreste die Haut angreifen und dass es unangenehm riecht. Wenn die Windel nach einer Nacht besonders feucht ist, nutzen wir sensitive Baby-Feuchttücher um ihn damit kurz sauber und frisch zu machen.

Fazit Kastrations-Chip:

Das Tröpfeln ist leider immer noch nicht verschwunden, ist aber im Vergleich zum Anfang deutlich besser geworden. Im täglichen Leben zeigt er immer wieder positive Impulse, dass sich sein Hormonhaushalt langsam erholt. Wir hoffen, dass sich das Thema innerhalb der nächsten paar Monate dann endlich erledigen wird. Wir werden – aufgrund der bekannten Nebenwirkungen – nicht noch mal nachchippen.

Wir haben uns in den letzten sechs Monaten mit vielen Hundebesitzern zu diesem Thema ausgetauscht. Oft ist nach dem Auflaufen des Chips die Inkontinenz zurück gegangen, bei einer kleinen Anzahl von Hunden ist das Problem leider dauerhaft geblieben.

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