Nasenarbeit für Zuhause

Ein vernünftig ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund, bei vielen reicht es deshalb nicht nur einen großen Spaziergang zu machen oder in den Hundepark zu gehen. Auch mental möchten viele Vierbeiner gefordert sein. Nasen- oder Geschicklichkeits-Arbeit ist hierbei besonders gut. Verschiedene Tipps und Anregungen findet ihr hier…

  1. Suchspiele: Besonders einfach umzusetzen sind Suchspiele im Haus oder in der Wohnung. Den Hund ins „bleib“ schicken und mehrere kleine Leckerli verteilen, z.B. in Ecken, im Körbchen, auf dem Treppenabsatz etc. Erst nach dem Kommando „such“ darf der Hund loslegen und durch seine Nase die Leckerli aufspüren. Hierbei wird zum einen die Impulskontrolle, der Hund muss sich gedulden bis das Kommando zum Loslegen kommt, als auch die Nase trainiert. Nach ein, zwei Spielrunden sind Hunde oft schon recht gut ausgelastet und benötigen wieder Ruhe.
  2. Intelligenzspiele: Diese Form von Leckerli suchen ist ebenfalls sehr beliebt. Man kann bereits fertige Spiele für Hunde kaufen, bei denen durch das Verschieben von Platten und Umlegen von Schalter Leckerli „freigeschaltet“ werden oder man kann sie mit einfachen Hilfsmittel selber basteln, z.B. eine Muffinform mit Leckerli befüllen und die Mulden dann mit Tennisbällen oder eingerollten Socken abdecken. Der Hund muss durch Geschicklichkeitsarbeit die Bälle aus den Mulden stoßen oder stuppsen, um so an sein Futter zu kommen. Auch leicht selbst zu basteln ist ein Eierkarton, in den man mit Leckerli befüllte Papierknäule legt, der Hund muss die Leckerli erschnüffeln und dann mit seinen Pfoten und Zähnen das Papier rundherum entfernen.
  3. Kong: Ebenfalls eine gute und ausdauernde Beschäftigung ist der Kong, entweder mit Leckerli befüllt oder noch besser mit Hunde-Leberwurst. Durch drehen, wenden und schlecken, muss die Beute aus dem Kong herausbefördet werden. Im Sommer kann man den Kong auch sehr gut mit selbstgemachtem Hundeeis befüllen, z.B. mit Banane für die Süßmäuler oder mit Hüttenkäse und Huhn für die Liebhaber der herzhaften Küche.
  4. Zahnpflege-Ball: Auch interessant ist ein mit Leckerli befüllter Zahnpflege-Ball. Zwischen die Noppen kann man super kleine getrocknete Hähnchenstückchen, Trockenfutter o.ä. klemmen und der Hund ist eine ganze Weile damit beschäftigt, die Leckereien wieder „herauszupulen“.
  5. Tricks: Auch das Erlernen neuer Tricks ist sehr anspruchsvoll. Hier bieten sich täglich kurze Übungen von 5-10 Minuten an, um dem Hund ein neues Kunststück beizubringen. Durch die häufige Wiederholung na vielen verschiedenen Orten wird das Erlernte gefestigt und der Hund adäquat ausgelastet.

Fazit: Zur richtigen Auslastung gehört nicht nur körperliche Aktivität, sondern auch Denksport. Durch Geschicklichkeitsübungen wird der Hund ganz anders und intensiver ausgelastet als durch Rennen und Toben. Die gesunde Mischung macht’s in diesem Fall!

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