Hund für ein paar Tage abgeben

zwergpudel rennt

Manchmal ist es einfach so und der beste Freund und Weggefährte muss für ein paar Tage woanders unterkommen. Nicht überall hin kann man den Hund mitnehmen, sei es, man ist auf eine Hochzeit eingeladen, muss geschäftlich verreisen oder gar ins Krankenhaus… Für diese Fälle sollte man im Voraus trainieren, damit es im Ernstfall für alle Beteiligten leicht wird.

Früh übt sich

Schon vor der Anschaffung des Hundes sollte man sich überlegen, zu wem man den Hund im Notfall geben kann, sollte man einmal keine Zeit für ihn haben. Hier bieten sich natürlich Freunde oder Familienmitglieder an, die in derselben Stadt oder in der Nähe wohnen. Nachdem sich der junge Welpe eingelebt hat, sollte man ihn ruhig schonmal alternativen Bezugspersonen vorstellen und auch andere Umgebungen zeigen, sprich das Zuhause der potenziellen Dogsitter. So kann sich der Welpe schon früh mit allem vertraut machen und sich langsam daran gewöhnen.

Langsam rantasten

Ist der Welpe einige Monate alt, kann man auch mal eine Probenacht machen, einfach mit dem Hund z.B. bei den Eltern übernachten, so hat er seine gewohnte Bezugsperson, aber in einer anderen Umgebung. Fühlt sich der Welpe im alternativen Zuhause wohl, sollte es für ihn auch kein Problem sein allein dort zu übernachten. Fürs erste Mal ganz allein übernachten, sollte man nicht gleich einen zweiwöchigen Urlaub planen, lieber erstmal ein Wochenende oder nur eine Nacht. Dann kann man im Ernstfall schnell zur Stelle sein oder zumindest telefonisch Tipps geben.

Was braucht der Hund, damit er sich wohl fühlt

Kurz gesagt, alles, was er auch von Zuhause kennt und womit er sich wohl fühlt. Der Tagesablauf sollte ähnlich sein, die Gassi- und Fütterungszeiten müssen ebenfalls eingehalten werden. Hat der Hund einen ruhigen Alltag, sollte er auch beim Dogsitter viel Ruhe bekommen, joggt er hingegen normalerweise jeden Tag mehrere Kilometer, sollte man zu mindestens einen sehr langen strammen Spaziergang einplanen.

Packliste für den Hund

  • Futter und Leckerli
  • Trinkflasche für Spaziergänge
  • Schlafplatz (Hundebox und/oder Körbchen)
  • Decke
  • Spielzeug
  • (Schlepp-)Leine, Halsband und Geschirr
  • Anschnallgurt fürs Auto
  • Handtuch
  • Feuchte Tücher (falls mal was daneben geht)
  • Bürste/Kamm
  • Shampoo
  • Zeckenzange

Nachsichtig sein

Natürlich kann es trotz der besten Vorbereitung sein, dass sich der junge Hund erstmal ein bisschen eingewöhnen muss. Ungewohnte Geräusche, Katzen und fremde Hunde in der Nachbarschaft sind natürlich aufregend und gewöhnungsbedürftig.

Fazit

Wenn man früh und regelmäßig übt, ist es gar kein Problem den Hund auch mal für ein paar Tage abzugeben. Moki kann das inzwischen sehr gut und war schon zweimal (für ein Wochenende und für eine Woche) im Urlaub bei seinen „Großeltern“. Er geniesst die Waldspaziergänge und das Toben im Garten sehr. Wer weiß, vielleicht empfindet er das als angenehmen Urlaub von der lauten Großstadt…

Tipp

„Gebrauchsanleitung“ mitgeben:

  • Gassi-Zeiten
  • Schlafens-Zeit
  • Fütterungs-Zeiten und /-Menge
  • Lebensmittel Do`s & Dont`s (z.B. auf keinen Fall Getreide)
  • Fellpflege-Routine (z.B. täglich bürsten)
  • Dauer „Alleine bleiben“
  • Kommandos

DOWNLOAD GEBRAUCHSANWEISUNG MOKI: HIER

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